Was ist Yin Yoga?

Yin Yoga ist eine intensive und gleichzeitig sehr passive Praxis Die Übungen werden ohne muskuläre Anspannung durchgeführt und auch der Atem soll dabei ganz ruhig und mühelos fließen, wir beobachten ihn nur Im Yin Yoga hältst du jede Position etwa 3 bis 5 Minuten und dein Körper bleibt dabei so passiv wie möglich Diese passiven Dehnungen haben einen positiven Effekt auf die tiefen Körperschichten und ganz besonders auf die Faszien Sie helfen, Verklebungen und Verkürzungen in den faszialen Strukturen auf sanfte Weise zu lösen und das Gewebe wieder geschmeidig zu machen. So kann Yin Yoga Schmerzen reduzieren, die Beweglichkeit fördern und zuletzt auch den Energiefluss in den Meridianen harmonisieren, da die Meridiane in weiten Teilen denselben Verlauf haben wie Faszienketten im Körper. 

Durch Achtsamkeit und einen liebevollen Umgang mit dem eigenen Körper stellen wir den Kontakt her und nehmen die Körpersignale wahr, die für uns ein wichtiger Wegweiser sind. 

Es ist wichtig, dass du deinem Körper die Zeit gibst, sich in die Übungen einzufühlen Warte geduldig, bis er bereit ist, sich in der Position zu öffnen und dem Dehnungsreiz nachzugeben Ein Nachziehen deinerseits oder ein Nachdrücken des Lehrers wäre dabei eine Manipulation von außen und könnte zu Verletzungen führen Wenn du dies berücksichtigst, dann ist Yin Yoga einer der Yogastile mit dem geringsten Verletzungsrisiken, da die Praxis ganz individuell an die Bedürfnisse des Körpers angepasst wird. 

( Auszug aus dem Buch " Gesund durch Yin Yoga" von Stefanie Arend )

 

Kein Yin ohne Yang

Damit die freigesetzte Energie im Körper zum fließen gebracht wird und sich entlang der Meridiane bewegen kann, gibt es nach dem Yin-Teil der Stunde noch einen Yang-Teil, der aus kraftvoll dynamischen Asanas besteht. Beendet wird die Stunde wie gewohnt mit einer wohltuenden Endentspannung. 

Die perfekte Kombination von Loslassen und Aktivität, um dich und deinen Körper wieder in Harmonie zu bringen.